Erfolgreich Durchstarten mit der EKS Strategie

Professor Wolfgang Mewes entwickelte 1970 die EKS Strategie, die auf den Erkenntnissen des deutschen Chemikers Professor Justus von Liebig basiert. Angelehnt an das Minimumgesetz von Liebig besagt die Strategie, die zunächst als Evolutions-konforme Strategie bezeichnet wurde, dass durch die Beseitigung des Minimumfaktors die Entwicklung eines Unternehmens gefördert werden kann. Ähnlich verhält es sich in der Evolution: Das Wachstum einer Pflanze wird durch die knappste Ressource eingeschränkt. Ziel ist es, den Minimumfaktor weitgehend zu beseitigen, eine Nische aufzutun und die Konkurrenz auszumerzen.

Übertragung des Minimumgesetzes auf die Betriebswirtschaft

Das Prinzip lässt sich aus der Biologie in die Betriebswirtschaft übertragen. Ein Unternehmen kann auf dem Markt ausschließlich wettbewerbsfähig bleiben, wenn es sich gegenüber der Konkurrenz behaupten kann. Doch gerade DAS stellt eine der größten Herausforderungen eines Betriebes dar. Nicht immer gelingt es, besser als Mitbewerber zu sein. Aus diesem Grund entwickelte Mewes mittels seiner EKS Strategie vier Grundprinzipien, an denen sich eine Unternehmung orientieren kann. Zu oberst steht dabei die Konzentration auf die Stärken und das daraus resultierende Ausmerzen von Schwächen. Vorhandenes Potenzial soll bestmöglich ausgeschöpft werden. Anschließend schlägt er vor, eine Zielgruppe auszuwählen, auf die es sich zu spezialisieren gilt. Und vor diesem Hintergrund soll sodann eine Marktnische aufgetan werden, die dem eigenen Betrieb einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschafft. Nun kann eine Marktführerschaft angestrebt werden.

Daraus ergibt sich zusammenfassend, dass zunächst der Ist-Zustand der Unternehmung ermittelt werden muss, der mittels einer eingehenden Analyse von eigenen Potenzialen, vorhandener Zielgruppe und Erkennung einer Marktlücke, verbessert werden soll.

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